Einträge von Hans L

Gemeinschaft

Wahre Gemeinschaft ist mehr als ein soziales Geflecht aus Beziehungen, Kontakten und Gemeinsamkeiten. Sie ist ein unsichtbares Band, das alles Existierende durchzieht – ein geistiges Feld, das über die Grenzen des Menschlichen weit hinausreicht. Mystisch verstanden ist Gemeinschaft nicht nur menschliche Nähe und Beziehung, sondern eine Qualität des Seins mit der Schöpfung.

Liebe – unsere Kraftquelle

Kaum ein Begriff ist so reich, so geheimnisvoll und so missverständlich wie die Liebe. Dichter, Philosophen und Theologen haben sie als höchste Kraft des Lebens besungen, und sie ist unerschöpflich. Liebe durchzieht alle Bereiche menschlicher Existenz: Sie ist Sehnsucht und Erfüllung, Hingabe und Herausforderung, Glück und manchmal auch Schmerz.

Stille – lebe im JETZT!

Unser Alltag ist überfüllt von Geräuschen, Reizen, Informationen und ständigen Ablenkungen. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen unter Nervosität, Überforderung und psychischen Belastungen leiden. Dabei liegt es in unserer Macht, einen großen Teil dieses äußeren Lärms zu verringern. Social-Media-Aktivitäten, permanente Erreichbarkeit per Handy oder E-Mail, endlose Computerspiele…

Dankbarkeit

Studien und Weisheitslehren deuten darauf hin, dass Dankbarkeit eng mit dem menschlichen Wohlbefinden, innerem Frieden, Gesundheit und Glück verbunden ist. Doch was genau ist Dankbarkeit? Welche Rolle spielt sie für unser Leben und wie können wir lernen, ein dankbares Leben zu führen?

Priesterausbildung für die Zukunft

Im Jahr 2100 gibt es in Deutschland keine geweihten Priester mehr. Der Rückgang an Mitgliedern und Geistlichen hat tiefgreifende Veränderungen erzwungen: Zunächst ließ die Katholiken Frauen zum Priesteramt zu, dann wurde der Zölibat abgeschafft. Schließlich….

Brauchen wir die Dogmen noch?

Dogmen waren verbindliche Glaubenssätze, die als unumstößliche Wahrheiten innerhalb der Kirche galten. Sie wurden von Konzilien beschlossen oder vom Papst erlassen und von den Kirchenführern als „Offenbarung Gottes“ betrachtet.

Regierungswechsel im Vatikan: Papst LEO XIV

Papst Franziskus ist am 21. April 2025 verstorben. Der nächste Papst ist Leo XIV.  Er wurde am 8. Mai 2025 zum 267. Pontifex der Katholiken gewählt und ist der erste US-Amerikaner in diesem Amt. Vor seiner Wahl war er als Kardinal tätig und brachte umfangreiche Erfahrungen aus den USA, Peru und Rom mit.

Auferstehung oder Niedergang?

Auferstehung oder Niedergang – beides ist gut! Eine wachsende Zahl von Theologen sieht im Niedergang keine Katastrophe, sondern die Chance eines nicht vorbelasteten Neubeginns. Wo sich Menschen nach spiritueller Tiefe sehnen, kann ein neues Modell kirchlicher Wirklichkeit entstehen

Wem gehört die Kirche?

„Die Kirche gehört nicht den Priestern, Bischöfen oder Päpsten — sie gehört dem Volk Gottes.“ — Papst Franziskus.
Ich will keine Vorschläge in den Raum stellen, ohne die Machbarkeit mitzudenken. Und die ist frustrierend für alle, die in der Kirche etwas bewegen wollen: Wenn der Bischof nicht will, geht nichts!

Ist die Kirche noch zu retten?

So soll es nicht weiter gehen! Meine persönliche Prognose für eine Kirche der Zukunft: Bis zum Jahr 2100 wird sich eine dynamische, spirituelle Bewegung mit zeitgemäßer Ethik entwickeln. Sie wird interreligiös offen und demokratisch verfasst, von starren Glaubenssätzen frei…

Gesellschaftlicher Wandel

Wir können nicht von Kirche, Glaube und Menschen reden, ohne das gesellschaftliche Umfeld zu betrachten – und da läuft ebenfalls einiges schief. Es muss sich vieles – nein – WIR müssen vieles ändern – in unserer Gesellschaft und der Kirche. Und es gibt Gemeinsamkeiten: Vertrauensverlust und Flucht der Mitglieder aus der Gemeinschaft.

Im Licht der Stille: Das Buch

Das Glück ist in Dir! In unserer schnelllebigen Zeit entgleitet uns allzu leicht das, wonach wir uns am tiefsten sehnen – innerer Friede, Glück im Sein. Hans Löwer sucht danach, nicht als Lehrer, sondern als Wanderer auf dem Weg: vertrauend, zweifelnd, immer wieder neu beginnend.

Die neue Kirchenlehre

Heute, im Jahr 2050, präsentiert sich die Kirche als offene, inklusive und dynamische Institution, die dogmatischen Ballast abgeworfen hat. Sie ist kein Machtinstrument mehr, sondern ein Raum der Inspiration, Reflexion und ethischen Orientierung. Nur durch diese tiefgreifende Reform war es möglich, die Kirche vor dem Untergang zu bewahren

Die christliche Erneuerung 2030-2050

Unsere Kirche genießt heute große Anerkennung. Kaum jemand erinnert sich noch daran, wie es vor 70 Jahren war: Ihre Lehren stammten aus dem Mittelalter und waren so veraltet, dass sie kaum jemand verstand. Ein massiver Mitgliederschwund zwang die Diözesen schließlich dazu, Pfarreien zu Großverbänden zusammenzulegen.

Spirituell erwachsen werden

Spirituelles Erwachsenwerden – Weg der inneren Befreiung
Der Glaube an diese Wahrheiten verhinderte Selbstverantwortung, Selbst­bewusstsein und Erkenntnis. Um spirituell erwachsen zu werden, gilt es, uns von dogmatischen Fes­seln, Ängsten und überholtem Ballast zu befreien. Wahre Veränderung kann nur in geistiger Freiheit stattfinden.

Befreit glauben – ohne Angst

Angst – die Fessel der Kirche. Seit zwei Jahrtausenden beansprucht die katholische Kir­che für sich, den wahren Weg zu kennen und hat diesen Anspruch oft mit Gewalt verteidigt. Doch beständiger Wandel erfordert kontinuierliche Anpassung. Ist die Kirche dazu in der Lage…

Die Kirche der Zukunft

Lasst uns gemeinsam träumen von begeisterten Priestern und Kirchenführern, die die Menschen mit Leidenschaft im Glauben bestärken. Gönnen wir uns den Blick auf eine Gemeinschaft, die sich befreit hat von verbindlichen Lehren und Glaubensvorschriften, von Trägheit und Machtgefälle. Freuen wir uns für unsere Nachkommen auf eine wahrhaftige Glaubensgemeinschaft im Jahr 2100, die sich wieder dem Geist Christi zugewendet hat.

Gott, Jesus und der heilige Geist

Die christliche Theologie beschreibt Gott als eine Einheit in drei Personen: Gott Vater, Jesus Christus als Sohn und den Heiligen Geist. Doch wie genau verhalten sich diese drei Personen zueinander und welche Rolle spielen sie für uns persönlich? Betrachten wir das menschliche Konstrukt „Dreieinigkeit“ und nehmen zunächst die drei „Akteure“ unter die Lupe:

Mehr Demokratie wagen!

Führungskritik und Perspektiven einer demokratischen Erneuerung.
Machtmissbrauch, Intransparenz und eine zuneh­mende Entfremdung vom Kirchenvolk. Analysieren wir also die absolutistische Stellung der Bischöfe und des Papsttums, die daraus resul­tierenden Probleme und versuchen eine Skizze für eine demokratischere Führungsstruktur, bei der die Macht weitgehend vom Kirchenvolk ausgeht. Lasst uns also mehr Demokratie wagen.

Patriarchat

Die Unfähigkeit oder Unwilligkeit zu grundlegenden Reformen führten zumindest in Westeuropa zu massivem Bedeutungsverlust. Will die Kirche ihre Rolle als gesellschaftliche Instanz nicht völlig verlieren, muss sie sich den überfälligen Reformen, insbesondere nach Gleichberechtigung stellen.